Natalia Ushakova



russ. Sopranistin

Natalia Ushakova beginnt ihr Gesangsstudium am Rimsky-Korsakov-Konservatorium in St.Petersburg. 1996 erhält sie ein Stipendium für das Grazer Opernstudio, wo sie alle wichtigen Mozartpartien singt, setzt das Studium 1998 mit der Meisterklasse bei Prof.Josef Loibl an der Hochschule für Musik in München fort und besucht ab 1999 die” Accademia di perfezionamento” des Teatro alla Scala, Mailand, wo sie bei der legendären Sopranistin Leyla Gencer studiert.
Im Jahr 2000 gewinnt Natalia Ushakova den ersten Preis von zwei der bedeutendsten italienischen Gesangswettbewerbe, den “Concorso Internazionale Riccardo Zandonai” in Rovereto und den “Concorso delle voci verdiane” in Busseto, der Geburtsstadt Verdis.
Im Anschluss daran debütiert sie ebendort als Violetta in Verdis “La Traviata” und wirkt bei dem BBC-Fernsehfilm “The private life of Giuseppe Verdi” mit, in dem sie Giuseppina Strepponi (Verdis zweite Frau) und Violetta Valéry verkörpert.

1999 debütiert Natalia Ushakova an der Mailänder Scala als Maria in “Mazeppa” von P.I.Tschaikovsky, unter der Leitung von Mstislav Rostropovich. Nach diesem erfolgreichen Debüt folgt sie dem Rat des künstlerischen Direktors der Scala,das italienische Fach an der “Accademia di perfezionamento della Scala” zu studieren.
In dieser Zeit debütiert Natalia Ushakova als Mimi in Franco Zeffirellis Inszenierung von “La Bohème”.
Noch während ihrer Ausbildung wirkt Natalia Ushakova unter der Leitung von Valery Gergiev bei den Tourneen des Mariinsky Theaters von St.Petersburg mit, die sie an die Metropolitan Opera New York, das Teatro Colon Buenos Aires, das Bolschoi Theater Moskau und das Festspielhaus Baden-Baden führen.
An der Staatsoper Hannover debütiert sie 2001 als Maria in “Die verkaufte Braut” und singt 2002 Mimi in ” La Bohème” und Cio Cio San in “Madama Butterfly”.Im Herbst 2003 eröffnet sie die Spielsaison an der Staatsoper Hannover mit einer Neuinszinierung der “La Traviata” als Violetta Valery.
Natalia Ushakova gibt ihr Debüt an der Staatsoper Hamburg im Oktober/November 2003 in der Rolle der Lisa in “Pique Dame” .

Das USA Debüt erfolgt 2001 als Liu in Puccinis “Turandot” an der Washington Opera, wo Natalia Ushakova 2002 Lisa in “Pique Dame”, zusammen mit Placido Domingo als Hermann, singt und 2003 als Donna Anna in einer Neuproduktion von “Don Giovanni”debutiert.

Im Juni 2004 feiert Natalia Ushakova mit großem Erfolg bei Presse und Publikum ihr Debüt im “Teatro Real” in Madrid mit Placido Domingo und Elena Obraszova an ihrer Seite,am Dirigentenpult stand Jesus Lopez Cobus.2005 setzt sie diesen Erfolg in einer Neuinszinierung von Eugen Onegin als Tatiana unter der Regie von Peter Konvitchny fort und debütiert mit großem Beifall als Jenufa in der Janácek Oper in Brünn.Im April 2006 singt Natalia Ushakova die Donna Anna in Abbados Neuinszinierung des Don Giovanni in Verona und debütiert mit großem Erfolg in der Carnegie Hall in New York.
2007 macht Natalia Ushakova ihr sehr erfolgreiches Debüt an der Wiener Staatsoper als Violetta in “La Traviata” und als Desdemona in “Otello” von G.Verdi in der Staatsoper Stuttgart.

2008 Debüt als Salome am New National Theater in Tokyo und als Amelia in Simone Boccanegra am Royal Opera House Covent Garden

2009 Das Jahr beginnt mit Ushakova’s Sensations Erfolg als Tosca in der neuen Oper von Peking. Sie macht ihr sehr erfolgreiches Debüt als Rusalka in einer neuen Produktion an der National Oper in Athen, kehrt zurück an die Wiener Staatsoper als Lisa in Pique Dame und erhält den Kulturpreis für Musik bei einer vom ORF übertragenen Gala im Palais Lichtenstein.

2010 Erscheint ihre von Kritik und Presse hochgelobte erste Solo CD , Opera Arias – Verdi, Puccini, Catalani von Universal Music.
Sie feiert einen grossen Erfolg als Norma im National Theater von Zagreb, macht ihr Debüt in Nizza als Rusalka, gefolgt von ihrem sensationellen Debüt an der Oper in Tel Aviv als Lisa in Pique Dame und tritt als erste Salome in der Geschichte Chinas in der National Oper von Peking auf. Ausserdem macht sie in diesem Jahr ihre erste Solo Open-Air Gala in Schloss Haindorf und tritt in der Gala “Best of Christmas” zusammen mit Jose Carreras in Wien auf.

2011 macht sie Violetta Valery in der Neuproduktion von “La Traviata” mit der Regie von Renato Zanella im historischen Opernhaus von Syros in Griechenland , welche in der Folge zur Besten Produktion des Jahres 2011 gekührt wird.
Im Anschluss daran singt sie die Tosca unter der Leitung von Placido Domingo in Washington und erhält grossen Beifall von Publikum und Presse bei der Weltpremiere von “Gogol” im Theater an der Wien in Österreich.

2012 Das Jahr beginnt mit einer Facherweiterung zum Koloratur und Belcantofach unter der Führung von KS Prof. Hilde Zadek.
In der Folge nimmt Natalia Ushakova ihre erste Belcanto CD mit der Pan-Europäischen Philharmonie unter der Leitung von Guido Mancusi in Warschau auf und debütiert als Celeste in Nick Prokops Monooper “Zeitperlen”, begleitet von den Wiener Philarmonikern.

2013   debütiert Natalia Ushakova als Königin der Nacht an der Staatsoper Prag und an der Volksoper in Wien, macht ihr Debüt als Francesca da Rimini in Lyon (Frankreich) unter dem
Dirigat von Maestro Fedosejev und macht ihr erstes Solo Recital
im Wiener Musikverein.
Im März dieses Jahres,  präsentiert sie auch ihr zweites Solo Album
“Love and Madness – The spirit of opera” bei Universal Music Austria.

Violetta in La Traviata an der slowenischen Nationaloper Ljubljana.

Neuproduktion von La Bohème (Mimi) und  ”La Traviata” (Violetta) an der Oper Bergen (Norwegen)

2014

Auftritt am Philarmoniker Ball mit Janoska Ensemble (23.Jan) / Galakonzert mit Janoska Ensemble in Kulturzentrum Eisenstad (30.Jan) / Debüt als Amelia in “Un ballo in maschera” von G.Verdi in einer Neuproduktion der slowenischen  Nationaloper Ljubljana. / Königin der Nacht an der Staatsoper Prag. / Galakonzert im Schloßhotel Velden am Wôrthersee ( Austria) / Open-Air Konzert in Bad Deutsch-Altenburg. / Kammerkonzert im Sommerfestival des Kurhaus Semmering. / Manon in Neuproduktion  ”Manon Lescaut” von G.Puccini (Norwegen) / Konzert “Christmas in Vienna” mit live Ûbertragung im ORF.

Zusammenarbeit mit folgenden Dirigenten:

Vladimir Fedoseyev, Placido Domingo, Mistislav Rostropovitsch, Valery Gergiev, Riccardo Muti, Claudio Abbado, Semyon Bychkov, Maurizio Arena, Armin Jordan, Rudolf Bibl, Mark Ermler,Enrique Mazzola, Jesus Lopez Cobus, Eugen Kohn, Heinz Fricke, Shao-Chia Lü, Michael Güttler, Claude Schnitzler u.a.

References et al.

Wilkenwerk, Schwäbisch Hall, 2014

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