Frank A.



„Acht Wege, sein Arbeit aufzuschieben“

Die Tipps, die Kabarettist Frank für sein Publikum bereithält, haben Charme. Wer wissen will, wie sich effizient das Leben verplempern oder die Arbeit aufschieben lässt, der ist bei ihm bestens aufgehoben. 
In der Szene gilt Frank als begnadeter Exot. Schließlich sind seine Programme nicht nur Unterhaltung, sondern auch bestens dazu geeignet, Bewegung in den privaten Alltag oder in verkrustete Unternehmensstrukturen zu bringen. Ein künstlerischer Spagat, den A. mit Hilfe eines kleinen, aber genialen Kniffs bewältigt: Sein Thema ist nicht Politik, nicht Zeitgeist, sein Thema ist der innere Schweinehund. Und den kennt wirklich jeder. Gleich ob er sich daher mit Feng Shui im Büro oder der hohen Schule des Jammerns beschäftigt, der innere Schweinehund mischt immer mit. In der Folge lacht man bei ihm nicht über ihn, sondern über sich selbst.„Lachtherapie im ureigentlichen Sinn“ sei das, sagt er dazu. In den Augen anderer ist es einfach gut gemachtes Kabarett. Spitzzüngig und intelligent.

Das kommt natürlich nicht von ungefähr: Frank, von Beruf auch Kommunikationstrainer, weiß, wie man Kabarett und Lebensberatung sinnig und mitreißend verbindet. Da liegt es quasi auf der Hand, das Publikum mittels „20 Methoden, sein Leben zu verplempern“, einer mit Musikeinlagen durchsetzter parodistischen Großgruppentherapie zu unterziehen, von der es gar nicht wusste, dass es sie nötig hat.

In „In 5 Minuten zum Millionär“ lädt Motivations-Guru Francesco, zum ultimativen Crash-Seminar für Zeitgewinner ein. Doch der ausgebuffte Zeitfuchs Francesco wird von seinem Leben eingeholt: Seine Frau schiebt ihn via SMS ab. Und Francesco packt aus: Über seine „Aufschieberitis“ und seine Unfähigkeit, den Alltag in den Griff zu bekommen.

„Acht Wege, sein Arbeit aufzuschieben“, dagegen, ist ein Programm, das der Kabarettist zusammen mit dem Mannheimer Unternehmensberater und Co-Autoren Malte Leyhausen speziell für Firmenevents zum Thema Zeit- und Selbstmanagement entwickelte. Er hat dabei insbesondere den notorischen „Aufschieber“ wie auch den übermotivierten Perfektionisten im Visier.

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