Jessica K.



begann bei der Rheinpfalz,....

Sie wäre wahrscheinlich auch eine gute Astronautin geworden, denn im Alter von sechs Jahren hegte Sky- Moderatorin Jessica diesen für Mädchen recht ungewöhnlichen Berufswunsch. Dass sie aber mittlerweile sehr viel ihrer beruflichen Zeit unter Stadiondächern statt im Himmel verbringt, ist sicher zu einem großen Teil ihrem fußballverrückten Vater zu verdanken.

„Ich wurde zwei Tage nach dem Eröffnungsspiel der Fußball-WM 1974 geboren. Und mein Vater schleppte damals tatsächlich einen Fernseher ins Krankenhaus. So wurde schon früh der Grundstein für meine Fußball-Leidenschaft gelegt. Postnatale Prägung“, sagt die 35-jährige lächelnd. Damit wurde ihr die Liebe zum runden Leder vielleicht nicht in die Wiege gelegt, aber zumindest neben das Bett gestellt. Zudem wuchs Jessica nur rund eine halbe Stunde vom Kaiserslauterer Betzenberg entfernt auf. „Und das zu einer Zeit, als der FCK Deutsche Meisterschaften und Pokalsiege feierte, da war die ganze Region vom Fußballfieber infiziert und mich hat es dann auch sehr schnell erwischt.“

Seit 2004 ist die Pfälzerin schon bei Fußball-Übertragungen zu sehen. Zunächst wurde sie als so genannte Fieldreporterin für Interviews eingesetzt. Seit Sommer 2009 gehört sie zum festen Stamm der Bundesliga-Moderatoren auf sky, darf auch zur Kernzeit, Samstag 15 Uhr, ran. „Das ist eine Riesen Ehre und es macht wahnsinnigen Spaß. Aber ich bin seit 15 Jahren Sportjournalistin, das vergessen die Leute manchmal. Ich stand schon mit 19 mit dem Block am Spielfeldrand. Das war immer mein Leben. Jetzt sehen mir zwar mehr Zuschauer, aber neu in dem Business bin ich sicher nicht...“

Ihre journalistische Laufbahn startete Jessica eben zwei Klassen tiefer. Für die Zeitung „Rheinpfalz“ begleitete sie den 1994 den Aufstieg des pfälzischen SC Hauenstein in die damalige Regionalliga West/Südwest. Anschließend ging sie zum Studium der Journalistik nach München und schrieb fortan für die Bild-Zeitung. Im Jahr 2003 arbeitete sie für das OK der Fußball-WM 2006 in Deutschland. Nach einem erfolgreichen Casting bei Premiere im Februar 2004, bei dem sie sich gegen etliche Mitbewerber/-innen durchsetzte, kam sie schließlich zu ihrem heutigen Arbeitgeber.

Mittlerweile steht sie vor der Kamera souverän ihre Frau - auch wenn es mal zu Zwischenfällen kommt. Zum Beispiel bei der Partie Wacker Burghausen gegen LR Ahlen am 18.03.2005, als sie einen Ball an den Kopf bekam: „Na ja, und so verbrachte ich dann eine Nacht im Kreiskrankenhaus Altötting“, schmunzelt sie. „Aber auch mein allererster Einsatz im Juli 2004, bei der Partie Borussia Dortmund gegen KRC Genk im UI Cup, bleibt natürlich im Gedächtnis. Aber der war gegenüber der Partie in Burghausen eher unspektakulär. Und ganz klar, eines meiner beruflichen Highlights, die WM 2006. Bei der ich die Sendung „Talk&Tore“ von unserer Studioterrasse direkt vor dem Berliner Reichstag moderieren durfte“, fügt sie hinzu.

Seit 2008 moderierte sie außerdem für Sky Fiction Formate wie das Sky Magazin oder „Premiere in Serie“, seit 2009 die Skylounge, eine klassische Talkshow (immer sonntags, 19.45, Sky Cinema und Sky Cinema HD) mit hochinteressanten Gästen. Ausflüge nach Hollywood sind eine schöne Abwechslung vom Liga-Alltag. „Aber keine Sorge“, sagt Jessica - „dem Fußball bleibe ich treu...“

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