Good Life -

T. G. hätte seinem zweiten Album kaum einen besseren Titel geben können......haben sich doch im letzten Jahr viele Träume des jungen Sängers erfüllt. Nach zahlreichen TV-Auftritten und unablässigem Touren, nach dem Jazz Award 2006 und der wundervollen DVD T. G. & His Big Band - live in concert hat der Mann der tausend Fähigkeiten nun sein zweites Album fertig - und das besteht fast vollständig aus wundervollen Eigenkompositionen, die ihn frischer und souveräner denn je zeigen. Ein grandioses Album stellt sich vor: ......

Bemerkenswert ist die musikalische Spannweite, die T. G. mit seinen Kompositionen abdeckt. Da groovt der Titelsong It’s A Good Life mit einer lässigen Attitüde, dass man glaubt, Frank Sinatra hätte Burt Bacharach untergehakt und nähme ihn mit auf einen Swutsch, wie man so schön in Norddeutschland sagt - auf eine Kneipentour, die das gute Leben feiert - da gleitet Never Ever in zügigem Tempo dahin und erzählt von einer glücklichen Trennung, und Catch Me If You Can wartet mit großen Gesten und explosiven Bläsersätzen auf. Mit einem Song wie Such A Happy Day vollzieht T. G. die elegante Metamorphose von Sinatra zu Tom Jones - und bleibt dabei stets er selbst.

T. G. war gerade auf die Welt gekommen, als er 1975 beginnt, seinen Klavier spielenden Vater und seine Saxophon und Klarinette spielende Mutter mit laut krähender Stimme zu begleiten. Nach ersten Gehversuchen am Glockenspiel und an der Blockflöte lernt er Violine, dann Schlagzeug, Posaune und Klavier. Da war er dann schon so gut wie drin im Jazz. Aber erstmal muss die Schulzeit abgerissen werden, die er am liebsten in Schulbands, Orchestern, zwei lokalen Big Bands und schließlich in der Spaßrockband „Goresaw“ verbringt. Letztere führt ihn als Drummer ins Vorprogramm von Szenebands wie Selig, Donots oder die Jazzkantine und rufen in T. die Sucht nach der Bühne ins Leben.

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